News
Bad Soden
  • images

    Posted: 21. Februar 2017

Bad Soden am Taunus erlebte im 19. Jahrhundert seine Blüte als Kurstadt. Die ehemalige Badestadt besticht mit historischen und modernen Gebäude, grünen Oasen, Heilquellen sowie vielfältigen Kultur- und Sportangeboten und verbindet damit erfolgreich Weltoffenheit mit Tradition.
Den kulturellen Mittelpunkt der Stadt stellt das in den Jahren 1870/1871 erbaute Badehaus im Alten Kurpark dar. Stadtbibliothek, Stadtgalerie, Stadtmuseum und Kunstkabinett im einstigen Kurgebäude halten für den kulturinteressierten Besucher Einblicke in die Stadtgeschichte und wechselnde Ausstellungen verschiedenster Kunstrichtungen bereit. Alte und exotische Bäume säumen die reizvollen Spazierwege durch den unter Denkmalschutz stehenden Alten Kurpark, auf dem Burgberg bietet der an einen römischen Wachturm erinnernde Aussichtsturm „Burgwarte“ einen weiten Ausblick über Vortaunus und Untermainebene. Am Burgberg ist auch das Medico-Palais zu finden, in dem 1912 das größte Inhalatorium der Welt eröffnet wurde – heute beherbergt das Jugendstil-Bauwerk zahlreiche Arztpraxen.

Im Quellenpark verbirgt sich das Wahrzeichen der Stadt: Seit 1886 wacht die Sodenia-Statue im Sodenia-Pavillon über den Solbrunnen. Am Rande des Kurparks zieht das farbenfrohe Hundertwasserhaus mit seiner einzigartigen Architektur die Blicke auf sich. Die nahegelegene evangelische Kirche geht im Kern auf eine spätgotische Kapelle zurück und gilt als ältester Sakralbau der Stadt. Mit klarer Schlichtheit beeindruckt die 1957 erbaute katholische Kirche St. Katharina am Neuen Kurpark, im Wilhelmspark laden Champagnerbrunnen, Winklerbrunnen und Glockenbrunnen zum Verweilen ein. Drei Quellen fließen am Franzensbader Platz zusammen: Neben dem Justus-von-Liebig-Brunnen sprudeln mit Milchbrunnen und Warmbrunnen die beiden ältesten für Heilzwecke genutzten Trinkquellen aus der Trinksäule. Naturliebhaber sollten dem ehemaligen Wasserturm einen Besuch abstatten: 1911 zur Bewässerung einer Nelkenzucht erbaut, bietet er heute Eulen, Turmfalken und Fledermäusen eine Heimstätte. 64 Stufen führen in einen Ausstellungsraum für Naturkunde, von dem sich ein herrlicher Blick bis hin zur Skyline von Frankfurt am Main bietet.